Freitags Füller Freitagstipps Unterhaltsames

Gedanken zu diesem und jenem, Freitagstipps und # 886

4. September 2026

Der dritte Blogbeitrag in einer Woche, ich kann es selbst kaum glauben! Ich halte es deswegen für  erwähnenswert, weil das inzwischen eher selten vorkommt. Bei der Recherche für meinen Beitrag “20 Jahre Scrap-Impulse” wurde mir bewusst, dass ich in den Anfängen dieses Blogs fast täglich (!) gebloggt habe. Überwiegend kurze knackige Beiträge mit ziemlich schrottigen Bildern, mehr gab die Technik anfangs auch nicht her.

Irgendwann entwickelte sich – ähnlich wie bei Instagram – das Design von Blogs immer mehr in Richtung Hochglanzmagazin. Dies hatte zur Folge, dass die Bloggerei wesentlich zeitaufwändiger und professioneller wurde. Alleine das Auswählen, Bearbeiten, Hochladen und Betiteln der Fotos für einen Blogbeitrag dauert zum Beispiel bei meinen Reisebeiträgen oder Workshop-Berichten fast so lange, wie das Schreiben der Texte. Recherche für die Freitagstipps mit allen Verlinkungen dauert.

Freitagstipps September

Qualität vor Quantität wurde im Lauf der Zeit dann mein Motto. Da ich mir keinen Web-Designer oder IT-Spezialisten leisten kann und mein Sohn, der diesen Job für den Blog gemacht hat, in Vollzeit als Arzt in der Klinik seine Facharztausbildung begann, hat sich in den letzten Jahren optisch hier auch nicht viel geändert.

Für mein Theme – so nennt man das Design eines Blogs, gibt es kein technisches Update mehr, irgendwann muss ich mich also damit auseinandersetzen. Übrigens heißt das Theme dieses Blogs “Rosemary’s Child”, ich fand das immer irgendwie so poetisch.

Es gibt gerade neue Überlegungen, da man mit KI inzwischen einiges vereinfachen und optimieren könnte. Am Design versteht sich, den Inhalt gestalte ich nach wie vor komplett selbst und alleine. Wir werden sehen, was sich da entwickelt.

Am Beitrag 20 Jahre Scrap-Impulse habe ich übrigens einen kompletten Tag gesessen. Mit Recherche, dem Raussuchen alter Bilder, die zum Teil auf einem externen Server liegen, auf den ich überhaupt keinen Zugriff mehr habe und mit ganz viel Sortieren und Zusammenfassen. Die relativ neuen Freitagstipps kommen im Blogbeitrag überhaupt noch nicht vor, ist mir erst nach dem Veröffentlichen aufgefallen.

Bei den bisherigen Kommentaren unter dem Beitrag hatte ich manchmal schon vor Freude und Dankbarkeit ein wenig Pippi inne Augen. Wenn ihr den Beitrag noch nicht gelesen habe, klickt euch doch mal rein. Und wenn ihr bis Sonntagabend dort unter dem Beitrag kommentiert, könnt ihr auch etwas gewinnen, das nur noch mal als Hinweis.

Eine sehr interessante Erfahrung habe ich in diesem Zusammenhang noch gemacht. DAS INTERNET VERGISST NIE. Den Spruch kennen wir alle (außer man sucht Mails bei Outlook oder Dokumente auf One Drive, aber das ist wieder ein anderes Thema, haha.)

Meine Tochter hatte mich gebeten, zwei uralte Bilder aus Beiträgen von 2010 vom Blog zu löschen, die in der Google Suche immer unter ihrem Namen auftauchten. Verständlicherweise bin ich dieser Bitte sofort nachgekommen. Vor zwanzig Jahren hat man sich noch nicht so viele Gedanken über Datenschutz und Persönlichkeitsrechte gemacht wie heutzutage.

Ich habe die Bilder aus den entsprechenden Blogbeiträgen gelöscht. Sie tauchen nach wie vor bei Google auf.

Ich habe die kompletten Blogbeiträge gelöscht. Die Bilder sind immer noch da in der Google Suche.

Ich habe das Problem gegoogelt. Gemini gefragt. Komplizierte für mich unverständliche Antwort. Bilder noch da.

Ich habe ChatGPT gefragt. Der Bot schlug mir verschiedene Möglichkeiten vor, führte mich durch einige Prozesse und suchte weiter nach einer Lösung. Ich probiere alles, Bilder noch da. Denn sie liegen auf einem Server, auf den ich nach dem Umzug des Blogs auf eine eigene Plattform anscheinend keinen Zugriff mehr habe.

Ich habe bei Google mit einem extra dafür vorgesehenen Formular beantragt, die Bilder zu löschen, bisher ohne Erfolg.

Es nervt. Stunden habe ich damit verbracht, ohne das Problem gelöst zu haben. Ich werde mir jetzt fachliche Hilfe suchen. Was ich damit nur sagen möchte: was einmal im Netz ist, bleibt im Zweifel auch. Inzwischen ist – im Vergleich zu früher – das Bewusstsein und eine gewisse Sensibilität für das Thema sicher mehr im Fokus. Trotzdem ist und bleibt es problematisch.

Meine Woche hat sich ansonsten viel im Seniorenbereich abgespielt. Ich war wieder ehrenamtlich im Seniorencafe mit Pflaumenkuchen unterwegs. Und habe die Solidarität, das Mitgefühl und die Hilfsbereitschaft der Senioren in der Wohneinrichtung untereinander wie so oft bewundert. Gestern war ich wieder mit meiner 90jährigen Tante unterwegs, unter anderem beim Arzt. In einer Praxis für Geriatrie. Danach verneigte ich mich innerlich voller Hochachtung vor dem Personal, das mit einer Engelsgeduld und Zuwendung und Verständnis agierte. Warum werden alte Menschen manchmal so ungeduldig und krawallig und laut? Vielleicht, weil sie selbst schlecht hören, ich weiß es nicht. Ich möchte so nicht werden.

Morgen bin ich zum 30jährigen Jubiläum des Kindergartens, den ich hier im Ort mal gegründet habe eingeladen, darauf freue ich mich sehr. Frau Haanes fünftes Kind, wurde die Villa Kunterbunt damals während der Bauzeit genannt, haha. Das wird a walk down memory lane. Und am Sonntag bin ich zum Treffen mit einigen Scrap-Mädels verabredet, und unser jährliches Badminton Turnier findet statt. Ich werde keine Langeweile haben.

Freitagstipps September

Und sonst so?

Mein Social Media Feed ist schon wieder voll mit Jens Spahn. Der klebt an einem wie Scheiße am Schuh, den wird man einfach nicht mehr los. Ich will und kann den nicht mehr sehen! Mein aktueller Vorschlag: Das deutsche Sprichwort :”Den Bock zum Gärtner machen” wird offiziell umbenannt zu: “Jens Spahn”.

Irgendetwas stimmt doch bei CDU/CSU grundsätzlich nicht mehr. Jens Spahn verliert wegen der Leihmutterschaftsaffäre den Fraktionsvorsitz. Wegen der undurchsichtigen Maskenbeschaffung steht er dagegen weiterhin massiv in der Kritik – und ausgerechnet dieser Mann wird anschließend in den Haushaltsausschuss geschickt, wo es um Milliarden und die Kontrolle staatlicher Ausgaben geht.

Und der Koalitionspartner SPD? Nimmt das alles offenbar schweigend hin. Es ist nicht zu fassen.

Differenzierung ist – nicht nur in der Politik – immer seltener oder sogar nicht mehr erwünscht. Es gibt nur noch Schwarz oder Weiss. Wir reden in diesem Land fast nur noch über Dinge, die nicht laufen. Diese allgemeine Aussage eines Politikers in einer Talkshow, in die ich beim Zappen zufällig reingeraten war, fand ich ganz plausibel.

Ich habe irgendwann in der Woche Friedrich Merz im Deutschlandfunk zu den hohen Spritpreisen gehört. Und ich frage mich ernsthaft: Hält dieser Mann die Bürger eigentlich für so blöd?

Auf die hohen Spritpreise angesprochen, kommt von ihm sinngemäß: “Ich bin nicht für die Abschaltung der Atomkraftwerke verantwortlich, das hatte ich nicht gemacht.” Bitte was?

Was haben abgeschaltete Atomkraftwerke mit dem Preis von Diesel und Benzin zu tun?Der Spritpreis hängt am internationalen Öl- und Mineralölmarkt.

Und noch was: wer sich in diesen Zeiten, als “unpolitisch” oder “neutral” bezeichnet, hat sich auch damit schon für eine Seite entschieden.

Manche Dinge bedürfen keiner Zustimmung, um ihr Unheil entfalten zu können. Ein einfaches Schweigen ist vollig ausreichend. Auch 1933 – 1945, waren es nicht nur diejenigen, die aktiv mitgeholfen haben, sondern auch die vielen Vielen, die einfach weggesehen haben.

Die Neutralen. Die Unpolitischen.

Good News!

UN-Leitlinie fordert Entschädigungen für Sklavenhandel

Die UNO fordert Staaten auf, Verantwortung für ihre Beteiligung am historischen Sklavenhandel zu übernehmen. Länder, die das UN-Abkommen gegen rassistische Diskriminierung unterzeichnet haben, seien demnach zu Entschädigungen verpflichtet.

Hamburg will Smart Glasses aus Bädern und Bahnen verbannen

Hamburg will Menschen besser vor heimlichen Aufnahmen schützen. Smart Glasses mit Aufnahmefunktion sollen deshalb in städtischen Schwimmbädern verboten werden. Auch für Busse und Bahnen ist ein Verbot geplant. Zudem soll sich Hamburg für bundesweit klare Regeln einsetzen.

Darüber musste ich wirklich lachen:

Finanzämter schreiben jetzt verständlicher

Post vom Finanzamt soll künftig leichter zu verstehen sein. Bund und Länder haben 730 häufig genutzte Textbausteine in einfachere und freundlichere Sprache übersetzt und setzen sie ab sofort bundesweit ein. Neue Schreiben sollen von Anfang an verständlich formuliert werden.

Freitagstipps September Beeren

 

Freitagstipps

 

1. Ich habe herausgefunden ______________ .

2.  __________ ins Wasser gefallen.

3. Im Anschluss _________ .

4. _________ von oben nach unten..

5. Der knappe _________  .

6. __________ jeden Sonnenstrahl.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Ich habe die neue dreiteilige Doku von National Geographic und dem 9/11 Memorial gesehen, sie läuft auf Disney+. Herzzerreissend und sehr bewegend, ganz große Empfehlung!

9/11: Wiedersehen nach der Katastrophe (9/11 Reunited) Eine Serie zum 25. Jahrestag, die Überlebende begleitet, die sich nach Jahren erstmals wiedersehen, um überlebenswichtige Begegnungen von damals zu verarbeiten. Der Tag, der die Welt veränderte.

Es kann gut sein, dass mich die Doku deswegen so berührt hat, weil ich die beiden Türme kannte, als sie noch standen und ich sogar mal in der Bar ganz oben war, im Rainbow Room. Und weil ich schon mehrmals mit Tränen am 9/11 Memorial stand. Und es immer noch unbegreiflich ist.

Freitagstipps zum Lesen

Und endlich habe ich “Yesteryear”*angefangen. Das Buch hat gefühlt inzwischen mein halber Freundeskreis bereits gelesen, ich bin etwas late to the game. Tradwife und Influencerin Natalie hat alles: eine malerisch renovierte Farm, sechs Kinder und einen Mann, der in Cowboystiefeln immerhin eine gute Figur abgibt. Vom Sauerteig bis zur Kindererziehung, nichts scheint ihr zu misslingen. Kein Wunder also, dass Millionen von Menschen ihr auf Social Media folgen. Sie gibt ihnen das, was sie wollen: eine heile Welt. Doch als Natalie eines Morgens aufwacht, ist alles anders … Eine feministische Satire über die Tradwife Ästhetik trifft auf düsteren Spannung und Psychothriller. Nach den ersten drei Kapiteln behaupte ich mal: zu Recht auf # 1 der NYT und der SPIEGEL Bestsellerliste.

Ich habe das in meinen Einstellungen schon länger gespeichert, aber der Tipp, wie ihr euren Speicher im Handy nicht überfordert: So werdet ihr mit Speicher Fresser auf Whattsapp fertig.

Vom Windkraftbetrüger höre bzw lese ich auch zum ersten Mal. Die Öffentlichkeit rätselt, wohin und wie der Windkraftbetrügervor wenigen Tagen geflohen ist. Nun wurde ein Detail bekannt.

Freitagstipps zum Hören

Ich habe einen neuen Podcast entdeckt: Bengalos im Bundestag. In der Folge Angst, Drogen, Alkoholerzählt ein ehemaliger Bundestagsabgeordneter, was sich oft hinter den Kulissen des hohen Hauses abspielt. Sehr interessant!

Und noch ein Podcast, den hat mir meine Tochter empfohlen. Ich habe sie gefragt, ob sie in der letzten Zeit was richtig spannendes gehört hat, weil ich wieder zuviel Gedankenkarussell hatte und packende Ablenkung beim Laufen brauchte. Es gibt eine Kooperation des SPIEGEL mit der österreichischen Zeitung Standard. Interessante Theman, und mal etwas über den deutschen Gartenzaun geschaut. Die Recherche “Tod am Großglockner” rollt in einer mehrteiligen Miniserie den tragischen Tod der 33-jährigen Kerstin G. am Großglockner im Januar 2025 auf. Spannend und gut recherchiert! Noch ist das inzwischen gesprochene Urteil des Insbrucker Landgerichtes nicht rechtskräftig, und noch wirft der Fall viele Fragen auf.

Mit “Dear Britain”* dem von ihr selbst gelesenen Hörbuch der ehemaligen Leiterin des ARD Hauptstadtstudios in London, Annette Dittert, bin ich auch durch. Super – viel Hintergrund über Grossbrittanien und die Briten, der den ich noch nicht kannte. Annette Dittert schreibt bzw erzählt im Hürbuch sehr informativ und sprachlich total angenehm über die verschiedensten Themen – mehr als informativ und lesenswert! Und immer mit einer Prise Humor, hat mir sehr gut gefallen.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein wunderschönes spätsommerliches Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

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20 Jahre Scrap-Impulse – und plötzlich sind zwei Jahrzehnte vergangen

2. September 2026

20 Jahre Scrap-Impulse.

Ich schreibe diesen Satz und finde ihn immer noch ein bisschen unglaublich.

Im August 2006 habe ich angefangen zu bloggen, der erste Beitrag ging online.. Einfach so. Aus Begeisterung für Scrapbooking, für Papier, Fotos und all die wunderbaren Dinge, die damals für uns teilweise noch ganz neu waren. Ich wollte, damals noch zusammen mit meiner Freundin Ines, zeigen, was wir machten, Ideen teilen, andere inspirieren und uns mit Menschen austauschen, die genauso verrückt nach Papier, Stempeln, Buchstabenstickern und schönen Dingen waren wie wir.

Dass ich das zwanzig Jahre, 68.391 Kommentare und 2.822 Beiträge später immer noch tun würde, hätte ich damals never ever gedacht.

20 Jahre Scrap-Impulse Banner

Wir hatten in jeder Jahreszeit einen neuen Header, dafür habe ich unzählige Fotos geschossen und sogar mal ein Scrapbooking-Layout zum Thema gemacht. Das jetzt auch schon fast 20 Jahre alt ist. Dazu fast unkenntlich, denn Fotos auf Blogs waren früher gefühlt winzig im Vergleich zu heute und in grottiger Qualität. Das Originalfoto ist leider auf einer CD und ich habe kein Laufwerk mehr um es hochzuladen. Auch ein Beispiel dafür, was sich in 20 Jahren verändert hat.

20 Jahre Scrap-Impulse Blog

Und wenn ich heute durch die alten Beiträge scrolle, ist Scrap-Impulse inzwischen viel mehr als ein Kreativblog. Es ist ein ziemlich großes Stück meines Lebens geworden.

Damals, als Blogs noch Blogs waren

2006 war die Welt des Internets überschaubarer. Instagram gab es nicht. Pinterest gab es nicht. Keine Stories, keine Reels und niemand sprach von Content, Reichweite oder Algorithmen.

Wir hatten Blogs.

Und Blogs waren damals tatsächlich Orte, die man besuchte.

Man hatte seine Blogroll und klickte sich von Blog zu Blog. Man schaute morgens oder abends nach, ob es irgendwo einen neuen Beitrag gab. Man hinterließ Kommentare, bekam Antworten, kam wieder und kannte irgendwann viele Namen.

Wir selbst bloggten auf Typepad, einer der vielen Plattformen, die damals am Markt waren. Es war alles langsamer als heute. Und vielleicht war es gerade deshalb oft persönlicher.

20 Jahre Scrap-Impulse Blog

Scrapbooking war damals in Deutschland noch relativ neu und wir saugten alles auf, was wir dazu finden konnten. Neue Materialien, neue Techniken, neue Ideen. Wir zeigten unsere Layouts, Minialben und später immer mehr Mixed Media, tauschten Tipps aus und inspirierten uns gegenseitig.

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Basteln Mini Books Mixed Media Projects Unterhaltsames Workshops

Ein altes Buch wird Fotoalbum, Kreativ-Workshop für Kinder und Jugendliche in der Stadtbibliothek

30. August 2026

Ende Juli gab ich im Rahmen des Ferienprogramms wieder einen Kreativ-Workshop für Kinder. Dieses Mal in der Stadtbibliothek Neuss. Einen sehr ähnlichen Workshop mit dem Thema “Neues aus alten Büchern” hatte ich vor längerer Zeit bereits in der Stadtbibliothek Recklinghausen gegeben.

Ferienprogramm Kreativ-Workshop mit alten Büchern für Kinder Stadtbibliothek

Damals wurden uns die Bücher von der Stadtbibliothek bereit gestellt, ich empfehle immer Hardcover Bücher für den Kreativ-Workshop. Dieses Mal hatte die Stadtbibliothek nicht genügend Bücher dieser Sorte übrig, auch kein Problem. Dachte ich jedenfalls, und ich bot an, entsprechende Bücher aus meinem Fundus mitzubringen.

Dass ein Buch für diese Art der Gestaltung in meiner Vorstellung nur eine leere Leinwand ist, sollte sich später als etwas hmmm…sagen wir mal pikante Angelegenheit herausstellen, ich komme gleich noch darauf zurück.

Ferienprogramm Workshop Stadtbibliothek

Ich hatte natürlich wie immer einiges vorbereitet und jede Menge Material dabei. Wer mich kennt, weiß ja, dass „ein bisschen Material“ bei mir eher selten funktioniert ;-).

Papiere, Farben, Stempel, Sticker und alles mögliche andere lagen auf den Tischen und ich hatte natürlich auch aus einem alten Buch dieses Beispiel vorbereitet.

Kreativ-Workshop für Kinder Beispiel

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Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 885

28. August 2026

Gestern spürte ich ein Gefühl von ganz leiser Wehmut. War das vielleicht schon der letzte richtige Sommertag in diesem Jahr?

Auch wenn es manchmal wirklich ganz schön heftig war, während der Hitzewelle zumindest, mag ich den Sommer noch nicht so ganz loslassen. Die spürbar kürzeren Tage, die kühleren Nächte, rieselnde Blätter und oft bedeckter Himmel lassen ahnen, dass es bals vorbei ist mit “richtigem” Sommer. Und damit meine ich den Sommer, wenn man am Abend keinen Pulli braucht, keine Jacke, und es draußen wärmer ist als im Haus. Laue Sommerabende. Durchgängig eisgekühlte Getränke. Blauer Himmel von morgens bis abends.

Freitagstipps Sommerende

Jedenfalls habe ich den Tag gestern deswegen bewusst noch einmal auf meiner Gartenliege im Halbschatten  genossen, mit Hörbuch und Coconut Latte. Herrlich.

Der Gedanke, bald wieder lange Hosen und Schuhe anzuziehen macht mir keine Freude. Das einzig tröstliche am sich nähernden Herbst ist das Geräusch von Regen draußen, während man im warmen kuscheligen Bett liegt. Und Duftkerzen. Und dass ich endlich wieder Schmorgerichte kochen kann. Und nicht mehr jeden Abend gießen müssen, damit die Pflanzen draußen überleben.

Meine Hortensien verändern gefühlt täglich die Farbe. Ach sie sehen bereits herbstlich aus. Das gefällt mir eigentlich, dieses sanft verblasste von ehemals strahlend Pink zu grünlichem Altrosa.

Freitagstipps Hortensien

Und noch etwas mag ich am Ende des Sommer. Papier, das nicht mehr an den Fingern klebt. Ich hatte während der sehr warmen Wochen keine große Lust, mich damit zu beschäftigen. Aber mit einigen meiner neusten Reisefotos werde ich jetzt mit dieser Technik, der Gelli Plate und viel Farbe austoben.

Was ich sonst noch so gemacht habe: gefühlt nicht viel. Workshops vorbereitet. Artist Trading Cards viel zu spät verschickt. Viel gelaufen und Hörbuch gehört. Im Büro den Geburtstag der Chefin gefeiert. Angefangen meine Küche umzuräumen.

Und dabei fiel mir etwas auf. Nichts weltbewegendes, aber trotzdem.

Jeder Haushalt hat diese eine Schublade, die physikalisch überhaupt keinen Sinn ergibt:

3 alte Schlüssel zu Schlössern, die nicht mehr existieren. Einzelne Batterien, von denen man nicht weiß, sind sie leer oder voll. Ein abgebrochenes Stück Plastik („Bloß nicht wegwerfen, das gehört irgendwo dazu!”). 2 halbleere Feuerzeuge, 4 Gummibänder und ein Werbekugelschreiber von 2014, der nicht mehr schreibt. Eine Rolle Tesa, die nicht mehr klebt. Und so weiter und so weiter.

Wer von euch besitzt genau dieses Bermudadreieck der Haushaltsgegenstände auch daheim?

Und sonst so?

Bin ich eigentlich der einzige Mensch, der nicht wusste, dass Whitney Houston “I will always love you” gecovert hat? Bis vor zwei Tagen war mir nicht bewusst, dass der Song eigentlich von Dolly Parton ist. Ich habe in den Tagen so viele Videos und Zeichen des Respekts für dieser außerordentlichen Ikone gesehen. Sie wurde sehr verehrt, und das zu recht.

Apropos tolle Frauen:

Männer, bei denen man stark am Schulabschluss zweifeln darf, machen sich darüber lustig, dass Annalena Baerbock Professorin für Global Leadership an der Columbia Universität wird. Unter anderem sei ihr Englisch zu schlecht. Und das kommt in tausenden von Kommentaren von Leuten, die nicht mal ihre Muttersprache fehlerfrei beherrschen.

Die sind wirklich so dumm, dass sie nicht mehr merken, wie dumm sie sind.

Barack Obama hat dort studiert. Warren Buffett ebenfalls. Ruth Bader Ginsburg, Madeleine Albright und Isaac Asimov auch. Und Ursula Burns: Die frühere Xerox-Chefin war die erste Schwarze Frau, die ein Fortune-500-Unternehmen leitete.

Wir leben in einer Zeit, in der billiger Populismus, reflexartiges Feindbild-Bashing und künstliche Empörung die echte Debatte ersetzen. Söder, Merz und die AfD Hanseln wissen ganz genau, wie man Wut in Stimmen verwandelt – ohne dabei auch nur einen einzigen funktionierenden Zukunftsentwurf liefern zu müssen.

Niemand verlangt, dass man grüne Politik fehlerfrei oder sympathisch finden muss. Man darf politische Entscheidungen kritisch hinterfragen, demonstrieren und eine eigene Meinung haben.

Aber der Unterschied zwischen einer lebendigen Demokratie und stumpfer Volksverhetzung ist die Faktenbasis. Wer vor der Realität die Augen verschließt, wird von ihr überholt. Wer sich verändert, gestaltet sie.

Jetzt mal Butter bei die Fische: Glaubst wirklich jemand, dass der Hass auf die Grünen auf echten, sachlichen Inhalten basiert – oder lassen wir uns als Gesellschaft gerade einfach extrem leicht vor den Karren von Populisten spannen?

Mir geht schon den ganzen Tag nicht aus dem Kopf, wie perfide ich die Aussage von Friedrich Merz finde, dass mehr Eigenverantwortung beim Klimaschutz nötig wäre (und Eltern ihren Kindern eine Flasche Wasser mit in die Schule geben sollen wtf). MEANWHILE sitzt seine Wirtschaftsministerin Reiche im Allerwertesten der Gaslobby, sabotiert die Energiewende, verschleudert Subventionen für fossile Energieträger und heizt literally die Klimakrise an.

Ich kann das alles nicht mehr. Echt nicht.

Das laienschauspielende Bubdeskanzler-Ersatzprodukt zweiter Wahl ist genauso unangenehm wie vor seinem Urlaub. Mimosenhaft im Einstecken, heftig im Austeilen. Altersstarrsinnig. Kohl und Merkel haben ihn für Jahrzehnte verhindert. Wer kam nur auf die Idee, dass ein Mann, mit dieser familiären Biografie und goldenem Löffel im Schnäuzchen, er könnte die richtige Wahl sein?

„Friedrich Merz wollte Kanzler werden und nicht das Land regieren, so wie viele Männer ein Kind haben wollen, aber nicht aktiv Vater sein wollen”. Das Zitat fand ich vor einigen Tagen auf Threads und er beweist es täglich.

Trump hat gestern übrigens den Lake Ontario (der zu einem Drittel zu Kanada gehört) umbenannt. Ratet mal. Genau. In Lake America. Ihm gehen offenbar die Ideen aus. Dumm sein wird zur Routine.

Good News!

Berliner Restaurants öffnen ihre Toiletten für alle.Seit August können Restaurants, Cafés und andere Betriebe ihre WCs kostenlos und ohne Konsumzwang für alle öffnen. Dafür zahlt das Land mindestens 140 Euro im Monat. Zum Start machen 13 Betriebe in acht Bezirken mit, weitere sollen folgen.

Wieder mehr Menschen gehen ins Kino Im ersten Halbjahr 2026 wurden in Deutschland 47,5 Millionen Kinokarten verkauft – 16,9 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit erzielten die Kinos ihr umsatzstärkstes erstes Halbjahr seit Beginn der Corona-Pandemie.

Warum regelmäßiges Treppensteigen gut für uns ist  Wer regelmäßig die Treppen nimmt, hat ein geringeres Sterberisiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Meta-Studie. Die Wahrscheinlichkeit, an Herzproblemen zu sterben, sank bei Treppensteigenden um 39 Prozent. Es ist eine einfache Methode, um mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren. Da bin ich mit meinem Haus mit vier Etagen fein raus und werde hundert, oder? In der Zeit, die ich auf Borkum war, wohnten wir in einem Bungalow, ich war auf dem Fahrrad unterwegs und bin viel am Strand entlang gelaufen. Meine Health App schlug nach ein paar Tagen Treppenstufen-Alarm, haha.

Freitagstipps Strand

 

Freitagstipps

 

1. Die letzten Sommertage ______________ .

2.  __________ ist eine schöne Art, den Tag zu beenden.

3. Wir haben _________ .

4. _________ hat sich nichts verändert.

5. Die letzte Person, die ich umarmt habe _________  .

6. __________ sind aktuell meine Lieblingsblumen der Saison.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Neulich bekam ich den Trailer zur neuen – der inzwischen 23. – Staffel Grey’s Anatomy angezeigt. Aus der Serie bin ich irgendwann im vergangenen Jahr ausgestiegen und wusste nicht mehr wo. Also habe ich mehr so nebenbei die 21. Staffel und die 22. Staffel auf Disney durchgebingt. Und obwohl die Serie lange nicht mehr das Niveau der ersten Staffeln erreicht, finde ich sie nach wie vor sehenswert. Und am Ende der 11. Episode von Staffel 22 gab es plötzlich einen unerwarteten Gänsehaut-Moment. Einen wunderschöner Nachruf, zum Tode von Eric Dane. Zu Chasing Cars in der neuen Version. OMG, was für eine sentimentale und berührende Geste. Echte Grey’s Fans können vielleicht verstehen, wie es sich angefühlt hat. Ab Mitte Oktober läuft die neue Staffel in den USA, und irgendwann zeitnah dann hoffentlich auch bei uns. Vielleicht fange ich bis dahin einfach nochmal von vorne an. Comfort Binge im Herbst.

Freitagstipps zum Lesen

Vor sechzig Jahrten war dieser Film ein Skandal. Kaum zu glauben.

Und noch was aus den 60er Jahren. Ich bin ganz großer Fan. Nichts erinnert mehr an Urlaub als sich im Wasser gemächlich darauf treiben zu lassen. Wer erinnert sich noch an den Geruch dieser Teile? Also der alten aus diesem Stoff-Plastik Material? Stirbt die Luftmatratze wirklich aus?

Ich gebe zu, dass ich noch nie Bilder von dieser Stadt gesehen habe, geschweige denn dort war. Nicht Paris: Diese Stadt ist laut Architektur-Studie die schönste der Welt. Chester im Nordwesten Englands. Wer hätte das gedacht.

Freitagstipps zum Hören

Hörbuch meets Hörspiel. Dieses Format gibt es jetzt bei Audible, und ich dachte, lass dich mal drauf ein. Bisher habe ich am liebsten Hörbücher in der Originalfassung gehört. Jetzt bringt Audible einige Bestseller als völlig neue Hörerfahrung heraus. Überarbeitet von Hörspiel-Dramaturgen, besetzt mit einem vielseitigen Cast und begleitet von einem vollen Orchester-Soundtrack dringt die Spannung intensiver ins Ohr als je zuvor – so wird es versprochen. Ich habe die aufwändig produzierte Hörspiel-Version von Flugangst 7A von Sebastian Fitzek fast in einem Rutsch durchgehört und es hat mich echt gepackt. Am Anfang gab es zwar gleich Ungereimtheiten, die ich als ehemalige Flugbegleiterin sofort bemerkte. “Sicherheitsanweisungen des Bodenpersonals vor dem Start”, na ja. Und die Küche an Bord von Flugzeugen heißt auch nicht Kombüse, sondern Galley. Hat der Herr Fitzek schlecht recherchiert. Aber das Thema ist aktuell und originell, die Umsetzung super spannend und das bis zur letzten Minute.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Genießt euer Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Urlaubsblog, Freitagstipps und # 884

21. August 2026

Herzliche Grüße aus Borkum!

Ich bin ein paar Tage mit meinen Kindern auf dieser Insel, tatsächlich zum ersten Mal. Wir hatten gestern abend beim Essen eine Unterhaltung darüber, warum wir als Familie und meine Kinder auch mit ihren Partner*innen bisher selten Urlaub in Deutschland gemacht haben und es uns alle immer schon weiter in die Welt hinaus gezogen hat.

Freitagstipps Urlaub Borkum

Zum einen sind wie eine Reise-Familie, schon meine Eltern und Großeltern waren viel unterwegs. Vielleicht hat meine Tante Inge den Grundstein dafür gelegt, als sie nach dem Krieg Ende ver vierziger Jahre in die USA ausgewandert ist. Durch häufige Besuche der ganzen Familie bei ihr, und ihre jährlichen Besuche in Deutschland sowie damit verbundenen Reisen in Europa, weil sie ihrem Mann Europa zeigen wollte.

Natürlich hat auch mein Job in meinem früheren Leben als Stewardess mich in fast jeden Winkel der Welt geführt und daraus ist die Freude an internationalen Reisen für die ganze Familie weiter gewachsen.

Ich gebe auch zu, dass ich ein reiner Schönwetter-Urlauber bin. Viel Geld für einen Urlaub mit sechs Personen auszugeben und dann im Regen in irgendeinem Hotelzimmer oder in einer abgeranzten Ferienwohnung zu sitzen – nein danke, das erschien mir nicht besonders reizvoll. Alle paar Jahre mal nach Florida, Camping in Kroatien, Kreta, Österreich (mit Regen) Schweden (mit Regen), ab und zu Mallorca und viele Sommerferien waren auch zuhause schön.

Die Nordsee war aus diesem Grund nie ein Thema für uns. Wir hatten ein schönes zuhause und mein Motto war immer: wenn Urlaub, dann alle paar Jahre richtig weit weg mit Schönwetter-Garantie. Tagesausflüge an die holländische Nordseeküste haben wir auch sehr oft gemacht, da wir dorthin keine lange Fahrzeit haben.

Im vergangenen Jahr war ein Kurzurlaub auf Sylt deswegen meine erste richtige Bekanntschaft mit einer Nordseeinsel. Und die war großartig, allerdings hatten wir auch für April Hammerwetter.

Als meine Tochter mich kürzlich fragte, ob ich Lust hätte, sie ein paar Tage in einem Ferienhaus auf Borkum zu besuchen, freute ich mich natürlich. Wetter hin oder her, jede Minute Zeit mit meinen Kindern ist das Beste überhaupt. Nach den vielen Wochen Hitze zuhause ist 16 Grad und Regen hier zum Schlafen und chillen wesentlich angenehmer. Ab und zu ist der Himmel auch mal blau, die Tage sind geprägt durch den Blick auf’s Regenradar.

Freitagstipps Borkum Strand

Ein paar Tage richtiges Strandwetter hätten uns gefallen, aber Nordseewetter ist wie es ist und die Insel ist natürlich bei jedem Wetter schön.

Morgen geht’s für mich wieder auf die Fähre und nach Hause, die Kinder bleiben noch etwas. Und mich tröstet, dass es Zuhause derweilen auch tagelang geregnet hat, so brauchten meine Nachbarn sich wenigstens nicht um meine Pflanzen draußen zu kümmern.

Ich hatte hier auch Zeit, einen Blogbeitrag zu Poesie im Art Journal zu schreiben, schaut doch gerne mal vorbei, wenn ihr ihn noch nicht gelesen habt.

Und wir haben gestern bei Regenwetter unfassbar leckere Schoko-Cookies gebacken. Ich hatte nach einem einfachen Rezept mit wenigen Zutaten und ohne Küchenmaschine gesucht. Ferienwohnungs-tauglich eben. Ich habe das Rezept ganz oben auf meinem Pinterest-Board mit Rezepten gespeichert.

Freitagstipps Schoko Cookies

Meine Boards auf Pinterest muss ich auch dringend mal aktualisieren und bearbeiten, habe ich dabei festgestellt. Ich nutze Pinterest – trotz nerviger KI und viel zu viel Werbung – immer noch gerne, um mir Inspirationen oder Rezepte zu suchen.

Steht jetzt auf der To-Do-Liste für den Herbst.

Und sonst so?

Apropos Urlaub – wo steckt eigentlich unser aller Kanzler? Der hat seinen Urlaub verlängert, wenn man den Medien glauben kann.

Ganz ehrlich: Ich bin mittlerweile nur noch fassungslos. Die Einschläge kommen längst nicht mehr näher. Sie sind da. Und aus dem Kanzleramt hört man vor allem: NICHTS.

Dieser Bundeskanzler wirkt auf mich inzwischen nicht nur überfordert, sondern in seiner demonstrativen Distanz zu dem, was Menschen gerade erleben, erschreckend empathielos und selbstbezogen. Diese Mischung aus Arroganz, Empathiedefizit, kommunikativer Indolenz und politischer Führungsschwäche ist für ein Land in multiplen Krisen zunehmend untragbar. Es ist schlicht unfassbar.

Ansonsten ist die politische Berichterstattung meiner Wahrnehmung nach – oder auch, weil mein links-grün-woker Algorithmus mir das ausspielt – geprägt von den bevorstehenden Wahlen in Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Berlin.

Schon mal was von Karl Löwenstein gehört? Ein Verfassungsphilosoph, der Faschismus treffend als extreme Emotionalisierung der Politik beschrieben hat. Wer die Emotionalisierung betreibt, den kann man nicht inhaltlich stellen.

Jeder Inhalt wird sofort wieder emotional aufgeladen und umgedeutet. Die Emotionen nachmachen stärkt nur das Original. Es bleibt nichts als dagegen zu kämpfen, auch mit einem Verbot.

In Videos auf Social Media habe ich außerdem gesehen, dass es tatsächlich in einigen Städten immer noch Schwurbler gibt die Montagabend durch die Stadt gehen. Die paar Hanseln sahen so peinlich aus, dass ich fast Mitleid hatte.

Good News!

Glücklicherweise gibt es auch viele Bestrebungen, Demokratie zu stärken. Sachsen geht gegen Extremismus an Schulen vor  Sachsen reagiert auf extremistische Vorfälle an Schulen. Ein neuer Aktionsplan soll Schüler*innen besser vor Radikalisierung schützen. Geplant sind mehr Demokratie- und Medienbildung, Fortbildungen für Lehrkräfte und eine engere Zusammenarbeit mit Polizei und Justiz.

Ich bin selbst anfällig für Hautkrebs, deswegen hat mich diese Nachricht gefreut: Ein personalisierter mRNA-Impfstoff gegen schwarzen Hautkrebs hat in einer Phase-3-Studie positive Ergebnisse gezeigt. In Kombination mit einer Immuntherapie senkte er das Risiko, dass der Krebs zurückkehrt oder sich ausbreitet. Studie: Impfstoff gegen Hautkrebs zeigt Wirkung

Eigentlich weiß, man es ja, oder kann es sich vorstellen: Menschen, die zufrieden mit ihren Freundschaften und Beziehungen sind, geht es körperlich und psychisch besser. Soziale Beziehungen sind gut für die Gesundheit. Das zeigt die „Global Flourishing Study“, für die mehr als 200.000 Personen aus 22 Ländern befragt wurden. Die Werte variieren jedoch nach Lebensphase.

Freitagstipps Urlaub August

 

Freitagstipps

 

1. Regen ______________ .

2.  __________ , wenn ich mich dazu aufraffen kann.

3. Die Bäume _________ .

4. _________ abgewehrt.

5. Bald gibt es wieder _________  .

6. __________ oder etwa nicht ?

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Sehr spannender Achtteiler auf Disney +: “Furious” ist ein packend inszenierter Thriller, dessen Drehbücher allerlei Überraschungen auffahren und dabei nur hin und wieder überfrachtet wirken. Gleichzeitig ist die Serie aber auch eine facettenreiche und wütende Auseinandersetzung mit den Traumata sexueller Gewalt und den strukturellen Unzulänglichkeiten des Strafjustizsystems. Über allem liegt der Schatten des Systems Epstein, wobei sich der Fokus dankenswerterweise nicht auf die Männer darin richtet. Ein komplexes Katz-und-Maus-Spiel entsteht, bei dem sich die FBI-Agentin Alice als Jägerin und die Serienmörderin Katherine als Gejagte immer ähnlicher werden. Vielleicht wären zwei Episoden weniger nicht schlecht gewesen, hier und da hakt es ein wenig in der Spannung. Rein gar nichts einzuwenden gibt es allerdings, was die schauspielerischen Leistungen angeht.

Freitagstipps zum Lesen

Kennt ihr Huitlacoche? Oder besser bekannt als mexikanischer Trüffel? Ich nicht, bisher jedenfalls. Es handelt sich um Maisbeulenbrand. Was auf deutschen Maisfeldern derzeit für Ärger sorgt, gilt in Mexiko seit Jahrhunderten als Delikatesse. Exotischer Pilz befällt deutsche Maisfelder. Was es alles gibt!

Wirbel in Washington, D.C.: Trump-Beraterin Natalie Harp löst Kopfschütteln bei der Opposition aus. Ich sag es doch, diese Frau ist zurzeit überall in den Medien. Auch als Meme inzwischen. Mehr dazu auch in den Freitagstipps zum Hören. Selbst Trumps Leibgarde warnte schon vor ihr.  Die Gerüchte, dass sie von Trump besessen sei und ihm überall hin wie ein Hündchen folgt, überschlagen sich auch. Mich schüttelt es bei dem Gedanken.

Freitagstipps zum Hören

Auf der Fahrt nach Borkum habe ich aus der Reihe” The Daily Beast Podcast” einen sehr amüsanten Beitrag, auch mit ein wenig Gossip zum Thema MAGA Frauen und Trump Fangirls gehört. Nicht nur optisch, sondern auch sonst entwickelt sich da aus den Frauen seiner Familie und Anhängerinnen ein interessantes Bild. “How Trump’s Women Twist Themselves to Please Him”

Ganz gruselig ist ja auch sein neuster Groupie Natalie Harp, die neuerdings ständig in den Medien auftaucht. Auch darüber gibt es inzwischen eine extra Episode des Podcasts, die hebe ich mir für die Rückfahrt auf.

Interessant und sehr alarmierend fand ich auch den Podcast der Süddeutschen Zeitung “Wenn Rechtsextreme regieren: Lehren aus den USA”. Er ist schon einige Wochen alt, aber ich wünschte, jeder, der überlegt in Richtung rechts zu wählen, würde ihn sich anhören. Ich sehe seit langer Zeit, was das “Vorbild” USA anrichten kann. Und hierzulande wird ja vieles inzwischen offen kopiert.

Für die Rückfahrt nach Hause und meine Laufrunden habe ich mir auch bereits ein neues Hörbuch runtergeladen: “Die Hummerfrauen”. Endlich mal wieder was ohne Horror und Psycho-Krimi, sondern ein literarischer Pageturner voller Wärme, Humor, und Menschenkenntnis. Der raue Alltag der Hummerfischerinnen wird zum Schauplatz eines inspirierenden Romans über Liebe, die Kraft weiblicher Gemeinschaft – und die Frage, ob die Vergangenheit unsere Gegenwart bestimmt. Ich freue mich drauf!

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich wünsche euch ein entspanntes und schönes Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Art Journal Mixed Media Projects Stempel Tools und Werkzeuge

Mein Art Journal ist meine Spielwiese, neue Seiten mit Poesie, Schnipseln und Stempeln

18. August 2026

In meinem Art Journal habe ich in den letzten Tagen einige neue Seiten gefüllt. Einfach so nebenher, ohne große Motivation in den Hitzetagen, und ohne Konzept oder Absicht. Einfach spielerisch. Denn für mich gibt es kaum ein schöneres Gefühl, als ein leerer Tisch, nachdem ich irgend etwas gewerkelt habe. Ohne, dass übrig gebliebene Schnipsel in den Papierkorb gewandert sind. Und davon gab es einige, nachdem ich neue Stempel ausgepackt hatte und neues Wekzeug getestet hatte.

Poesie im Art Journal

Ich liebe Zitate und Gedichte, die meine Stimmungen in bestimmten Momenten gut ausdrücken. Besser als es meine eigenen Worte manchmal können. Ich hatte in einem anderen Blogbeitrag schon beschrieben, wie ich mein Art Journal auch als eine Art Therapie nutze.

Mixed Media Art Journal Collage

Auf der linken Seite habe ich meine absoluten Lieblingszeilen des britischen Dichters Lord Alfred Tennyson verewigt.

Einen tiefergehenden Zugang zu Lyrik hatte ich nie. Und werde ihn wohl auch nie haben. Trotzdem gibt es immer wieder ein Gedicht, das mich berührt. Oder auch nur eine Gedichtzeile, die unter die Haut geht und im Kopf bleibt. Gehört bzw gesehen habe ich diese Zeilen zum ersten Mal vor Jahren im James Bond Film “Skyfall”.

Da gibt es eine Szene mit der wunderbaren Judi Dench als M., der Leiterin des britischen Geheimdiensts und Bonds Vorgesetzte. Sie steht vor einem Ausschuss und muss sich rechtfertigen. Auf der einen Seite die Bürokraten und überheblich wirkenden Politiker, auf der anderen Seite M., die über lange Jahre die ungeliebte Arbeit im Dunkeln für genau diese Bürokraten und Politiker gemacht hat. Es entbrennt ein heftiger Streit, Politik und Bürokratie sitzen dabei am längeren Hebel.

Dann zitiert Judi Dench, zu der Zeit 77 Jahre alt, ein Gedicht. Es ist ein Auszug aus »Ulysses« von Lord Alfred Tennyson. Eine Ode an das Älterwerden. Und ein überraschendes Lyrik-Erlebnis. Wunderschön, und so ausdrucksstark.

Tho‘ much is taken, much abides;
and though we are not now that strength
which in old days moved earth and heaven;
that which we are, we are;
one equal temper of heroic hearts,
made weak by time and fate,
but strong in will to strive, to seek, to find.
And not to yield.

Die deutsche Übersetzung:

Sind wir auch länger nicht die Kraft,
die Erd‘ und Himmel einst bewegte,
so sind wir dennoch was wir sind;
Helden mit Herzen von gleichem Schlag,
geschwächt von Zeit
und von dem Schicksal;
doch stark im Willen
zu ringen, zu suchen, zu finden.
Und nie zu weichen.

Poesie Gedicht im Art Journal

Ich habe die Worte mit meiner neusten Schreibmaschine, ein Flohmarktfund für 10 €, getippt. Die Buchstaben sind schnörkellos, ohne Serifen, das ist etwas Besonderes.

Weiterlesen…

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedankensalat, Freitagstipps und # 883

14. August 2026

Da bin ich wieder, und bald auch schon wieder weg. Urlaubssaison halt.

Und ich liebe den Sommer. Punkt.

Ja, ich bin privilegiert

  • da ich einen Garten habe, den ich den ganzen Tag nutzen kann.
  • da ich nicht im Dachgeschoss schwitzen muss.
  • da ich gerade nicht arbeiten muss und auch sonst keine Termine habe.

Und nein,

  • es ist mir absolut nicht egal, dass dieses Wetter schon so viele Hitzetote gefordert hat und es überall brennt.
  • Ich wünsche mir trotzdem dringend Regen für die Natur.
  • Ich bin mir des Klimawandels sehr wohl bewusst und tue viel, um nicht weiter dazu beizutragen.

Ich denke, diese Gleichzeitigkeit von Bewusstsein für die Probleme und dem trotzdem-genießen des “schönen Wetters” ist für viele von uns schwer nachvollziehbar.

Freitagstipps Hortensien

Obwohl, in London fand ich die Hitze schon sehr grenzwertig. In einer Großstadt, die inzwischen fast wie eine Wüste aussieht, ohne einen Windhauch und bei meiner Tochter in ihrem alten viktorianischen Haus ohne Klimaanlage und Durchzug habe ich manchmal heimlich gestöhnt. Oder in der U-Bahn, wo gefühlt Sauna-Temperaturen herrschten.

Trotzdem waren es wieder fünf wunderbare Tage. London ist einfach fantastisch. Zufällig war eine meiner Bloggerfreundinnen aus Köln gleichzeitig da, und so konnte ich die Zeit, in der meine Tochter arbeiten musste, wunderbar mit Selmin verbringen und neue Wege in der Stadt erkunden. Mehr dazu weiter unten in den Freitagstipps!

Freitagstipps London

Und ich werde selbstverständlich einige Erlebnisse und neue Tipps in einem Blogbeitrag für alle, die es interessiert, zusammenschreiben.

Habt ihr am Mittwoch die Sonnenfinsternis gesehen? Ich hatte es natürlich verpeilt, mir rechtzeitig eine Schutzbrille zu besorgen, schon zwei Tage vorher war alles ausverkauft. Ich erinnere mich noch sehr gut an die totale Sonnenfinsternis 1999. Meine Kinder waren noch klein, ich war zu der Zeit Vorsitzende einer Elterninitiative und deswegen im Kindergarten. Mittags wurde es zappenduster, unheimlich ruhig und wir klebten an den Fenstern, da die Kinder nicht raus sollten.

Vorgestern fand ich es nicht ganz so spektakulär, da es ja nur eine partielle Eclipse war. Ich beobachtete das Spektakel in einer Gruppe mit meinen Nachbarn (die mir netterweise eine Brille liehen) hier bei uns oberhalb des Neandertals.

Es war am Ende gar nicht die Sonnenfinsternis allein, die das Ganze so besonders gemacht hat. Es waren die Menschen. Dieser gemeinsame Moment, auf der ganzen Welt und auch in den Medien. Dieser komplette Enthusiasmus für etwas, das einfach gerade am Himmel passiert. Ein Moment der Hoffnung und Einigkeit, einfach schön. Es wirkte auf dem Höhepunkt kurz so, als hätte die Natur einen Sepia Filter über alles gelegt.

Freitagstipps Sonnenfinsternis

Ab Montag bin ich dann für ein paar Tage an der Nordsee. Auf Borkum, um genau zu sein, bei angenehmen 20 Grad. Ich hatte seit Wochen weder eine lange Hose, noch lange Ärmel oder gar eine Jacke (!) an. Der Gedanke, das alles einzupacken ist jetzt gerade nicht so prickelnd, aber ich freue mich trotzdem sehr drauf. In kühler Luft schlafen zu können, viel Zeit mit meiner Familie zu verbringen, am Strand entlang zu laufen und Regen und Wind im Gesicht zu spüren. In Cafes heißen Latte statt Iced Coffee zu trinken und einfach nur zu chillen. In London oder Berlin schaffe ich das nie, also nur chillen, FOMO lässt grüßen. Deswegen ist die ruhige Nordseeinsel jetzt ein schöner Kontrast.

Im Übrigen habe ich heute bei 34 Grad eine komplette Packung Schwarzwälder Kirsch Eiscreme verspeist, 475 g. Alleine. Die eine Hälfte nachmittags und den Rest abends.

Und sonst so?

Was mir immer häufiger auffällt, wenn ich im Ausland war: Veränderung wird hier erstaunlich oft nicht als Chance verstanden, sondern als Bedrohung. Besonders bei Digitalisierung und Verwaltung sieht man, wie sehr an bestehenden Strukturen festgehalten wird, selbst wenn sie längst nicht mehr zeitgemäß sind. Man lebt von alten Erfolgen, aber das bringt uns nicht weiter. Es fehlt der Tatendrang. Sicherheit ist wertvoll, keine Frage, aber wenn sie dazu führt, dass Veränderungsdruck und Verantwortungsgefühl verloren gehen, wird sie zum Stillstand. Das finde ich besonders schade, weil dieses Land unglaublich viel Wissen, Kompetenz und Potenzial hätte. Es fehlt nicht an den Möglichkeiten, sondern oft am Mut und am Willen, sie wirklich zu nutzen.

Andererseits: So berechtigt Kritik an unseren eigenen Versäumnissen auch ist: Der dauerhafte Blick durch die rosarote Brille aufs Ausland verzerrt die Realität gewaltig. Deutschland hat echte Probleme, aber dieses permanente Schlechtreden übersieht völlig die Stabilitäten und Standards, um die uns genau andere Länder oft beneiden.

Nun ja, wer konservative Politik wählt, bekommt ein konserviertes Land. Der Deutsche und seine panische Angst vor Veränderungen und Fortschritt lässt es halt nicht zu. Und nicht zu vergessen, dass hier Springer, Nius und Co. sehr viel Geld mit dieser Angst verdienen.

Ich vermisse Merkel und Obama. Wir wussten damals gar nicht, wie gut wir es hatten. Ja, die beiden waren auch nicht perfekt, aber tausendmal besser als das, was wir momentan ertragen müssen.

Good News!

Tschechien will Handys bis zur neunten Klasse weitgehend aus dem Schulalltag verbannen. Die Regierung hofft auf mehr Konzentration, weniger Ablenkung und mehr direkten Austausch unter Schüler:innen. Gut 80 Prozent der Bevölkerung unterstützen die Pläne. Tschechien will handyfreie Schulen. Mein Bruder ist übrigens gerade in diesem Land unterwegs und schwärmte mir von Karlsbad und Marienbad vor. Ich glaube, ich muss da mal hin.

Apropos Tourismus: Florenz verschätft Regeln gegen Massentourismus. In neun weiteren Vierteln dürfen keine neuen Wohnungen mehr als kurzfristige Ferienunterkünfte angeboten werden. Damit will die Stadt verhindern, dass der Übertourismus Bewohner*innen aus ihren Vierteln verdrängt und die Mieten steigen. Für bestehende Ferienwohnungen ist künftig eine befristete Genehmigung nötig. Und in Barcelona werden ab 2027 überhaupt keine Air BnBs mehr genehmigt. Ich kann die Einheimischen verstehen.

Was ist daran so schwer zu verstehen? Gesellschaften, die füreinander sorgen, sind zufriedener.  Gesellschaften sind im Durchschnitt glücklicher, wenn sie fair, inklusiv und hilfsbereit sind. Zu diesem Ergebnis kam eine polnische Forscherin, die Daten von 97.000 Menschen aus 66 Ländern ausgewertet hat. Zu den zentralen Einflussfaktoren gehören unter anderem gleiche Rechte, gesellschaftliche Offenheit und gute soziale Beziehungen.

 

Freitagstipps

 

1. Dieser Sommer ______________ .

2.  __________ ein Ventilator.

3. Zur Abkühlung _________ .

4. _________ Eiskaffee.

5. Wie wird _________  .

6. __________ noch zu früh.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Freitagstipps London

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Spannend, irgendwie leicht schräg und mit immer neuen Wendungen,  die neue zehnteilige Apple TV Serie “Maximum Pleasure Guaranteed” hat mich sehr gut unterhalten. Bei Paula läuft es zuletzt gar nicht. Ihre Scheidung ist gerade durch, sie kämpft mit ihrem Ex um Zeit mit der gemeinsamen Tochter und auch im Job als Faktencheckerin bei einer Zeitschrift läuft es nur mäßig. Ihre einzige Abwechslung – und zudem Entspannungsmöglichkeit – ist ein Cam-Boy, für dessen Zeit sie bezahlen muss. Als ihr sexy Toyboy jedoch mitten in einem Call überfallen wird, beginnt das Chaos. Weil sie nicht auf die Hilfe der Polizei vertraut, beginnt sie selbst zu ermitteln und wird dabei in ein Dilemma zwischen Internetkriminalität und blutigem Mordfall hineingezogen… und die Story entwickelt sich. Paula ging mir allerdings ab und zu auf die Nerven. Ich bin vielleicht zu sehr Overthinker und logisch denkend für solche Frauenfiguren, die für meine Begriffe oft irrational handeln. Aber es ist halt unterhaltsame Fiktion, und keine Doku.

Freitagstipps zum Lesen

Substack ist eine relativ neue Platform, die ähnlich wie Blogs funktioniert. Warum man nicht gleich klassisch bloggt hat sich mir noch nicht ganz erschlossen, aber inzwischen veröffentlichen dort viele Creator längere Texte, die sich nicht auf Social Media unterbringen lassen. Meine Bloggerfreundin Selmin hat dort gerade einen schönen Beitrag über ihren Solo Trip nach London vergangene Woche veröffentlicht. Wir haben die Stadt wie oben bereits erwähnt, zwei Tage zusammen entdeckt.

Steht der neue James Bond fest? Dieser Schauspieler soll es laut Insider werden. Na ja, so hot finde ich den jetzt nicht, aber es steht ja noch nicht ganz fest.

Habt ihr schon mal mit Feigenblättern gekocht? Ich nicht. Dieses Sommeraroma landet viel zu selten in der Küche Die Blätter sollen nach Sommer schmecken und nach Kokos, Vanille und Mandeln riechen. Ich klau morgen mal welche bei meinen Nachbarn und schnuppere dran.

Freitagstipps zum Hören

“Kein demokratisch regiertes Land wird die weitere rasante Entwicklung der KI Giganten zulassen”. Das ist ein Zitat aus dem Podcast “KI ist ein hochgradig ideologisch aufgeladener Diskurs” mit Philosoph Rainer Mühlhoff. Puhh, ich muss sagen, dass mich das sehr beunruhigt. Das Ziel der Tech-Giganten aus dem Silicon Valley ist ein libertärer Staat ohne jede Regulierung, wo nur Kapitalismus ohne jegliche Prinzipien von Gleichheit und Gleichberechtigung regiert. Wegsehen bringt nichts, Panik auch nicht. Das ist vielleicht die Realität, der wir uns stellen müssen, im Kampf für Demokratie. Jeder einzelne von uns.

Während meiner Reisezeiten habe ich ein neues Hörbuch auf Spotify gehört. Im Spotify Abo sind erstaunlich viele gute Hörbücher enthalten, das habe ich erst kürzlich festgestellt und werde mein Audible Abo deswegen erstmal pausieren. Im Thriller “Sie kann dich hören” (Originaltitel: The Housemaid’s Secret) von Freida McFadden hat die Protagonistin Millie Calloway einen neuen Job. Um sich ihr Studium zu finanzieren, hilft sie einem reichen Paar aus Manhattan im Haushalt. Ihr Arbeitgeber Douglas Garrick wirkt nett, und zum Glück stellt er ihr nicht zu viele Fragen zu ihrer Vergangenheit. Doch warum darf Millie nicht mit seiner Frau Wendy sprechen? Was bedeuten das Weinen, das sie aus dem verschlossenen Zimmer hört, und die Blutflecke auf Wendys Kleidung? Ist Douglas in Wahrheit nicht der fürsorgliche Ehemann, der er vorgibt zu sein? Millie weiß nur eins: Sie muss Wendy helfen. Auch wenn sie damit riskiert, dass ihr dunkelstes Geheimnis doch noch ans Licht kommt. Spannend, mit sehr starkem Plot Twist am Ende!

Und noch einen Podcast möchte ich euch empfehlen. Zum ersten Mal habe ich mit bewusst ein Interview mit einem AfD Kandidaten angehört, aus Interesse, und um nicht nur in meiner links-grünen Bubble unterwegs zu sein.

Was passiert mit Demokratie, wenn Kompromisse nicht mehr als notwendiger Teil politischer Aushandlung verstanden werden? Konsens abgelehnt wird? Keine Kompromisse zum Wohle ALLER mehr versucht werden?

Thilo Mischke trifft Matthias Lieschke, Unternehmer, Kommunalpolitiker und AfD-Mitglied. Zunächst geht es um die Themen, mit denen Lieschke vor Ort Wahlkampf macht: Mittelstand, Bürokratie, fehlende Auszubildende, Handwerk und die Frage, was Politik in den Dörfern konkret verändern kann. Das geht noch ok in den ersten zehn Minuten vom Interview. Dann entgleist es, wird so undefiniert wie immer, wenn man Menschen aus dieser Partei konkrete Fragen stellt.

Ich verstehe den Ansatz überhaupt nicht mehr. Irgendwann muss man als Journalist doch auch merken, wo die Grenzen sind und man aufhören sollte denen nur noch Fläche und Reichweite für den Algorithmus zu bieten. Was genau will man denn vor so einer Wahl mit denen besprechen? Und dann ausgerechnet mit Lieschke? Niemand holt irgendwen von deren Wählern mit einem rationalen Ansatz zurück.

Radikale sind für Rationalität einfach nicht mehr zugänglich. Was ist also das Ziel, wenn das Ergebnis vorher klar ist? Vielleicht verstehe ich es auch einfach nicht. Der Podcast hat mich in meiner Meinung bestätigt. Anfangs dachte ich, so schlimm ist es nicht. Und dann kam das dicke Ende.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Ich möchte euch gerne auch noch auf die Anmeldung für das Kreativ-Event Crop Am Rhein Ende September aufmerksam machen, noch sind einige wenige Plätze frei.

Ich wünsche euch ein tolles Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Allgemein

On Vacation

5. August 2026

Liebe Blogleser, ich mache eine kurze Urlaubspause in London und wir lesen bzw sehen uns in der nächsten Woche wieder hier! Habt es fein und bis bald!

Urlaubspause

Alles Liebe

Barbara

Freitags Füller Freitagstipps Herz & Seele Unterhaltsames

Gedanken zur Woche, Freitagstipps und # 882

31. Juli 2026

Sommer 2026. Die Versteppung hat unseren Garten erreicht, der Rasen ist knusprig. Drei Tropfen Regen gestern haben auch nichts daran geändert. Ich versuche meine Pflanzen in Töpfen auf der Terrasse mit der Gießkanne und Wasser aus dem Pool beim überleben zu helfen. Mein ständiger Begleiter ist aktuell wieder dieses praktische Kühlhandtuch*, ich hätte nicht gedacht, dass es so gut funktioniert.

Ansonsten wurschtel ich so vor mich hin, viel mit Farbe an den Fingern und bin froh, wenn mich die beschäftigten Hände mal von meinem heftigen Gedankenkarussell ablenken.

Freitagstipps Hortensien

Der Schock sitzt immer noch tief. Am vergangenen Samstag hatte mir meine Tochter im Lauf des Tages schöne bunte Bilder und Videos vom CSD in Berlin geschickt. Sie war dort mit ihrem Bruder und Freunden unterwegs. Als ich gegen 22.00 Uhr die erste Meldung des grauenhaften Anschlags auf Social Media sah, versuchte ich sofort, meine Tochter zu erreichen. Die saß zu der Zeit zum Glück schon mit meinem Sohn zuhause auf ihrer Terrasse, sie wohnt ungefähr 10 Fußminuten vom Ort des Anschlags entfernt. Beide wunderten sich zwar über den massiven Einsatz von Hubschraubern und Sirenen, aber erst durch mein dringendes “Alles ok bei euch?” per Whattsapp wurden sie auf die Nachrichten aufmerksam.

Und ihr könnt euch nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, als ich sie am Telefon hatte und erfuhr, sie schon eine Stunde vor dem grauenhaften Anschlag nach Hause gegangen waren.

Noch während viele der Opfer in Lebensgefahr schwebten, wurde die Sache politisch ausgeschlachtet und Wahlkampf gemacht. Ekelhaft, einfach so widerlich ist das.

Rechte Politiker (und damit meine ich auch Teile der CDU), die sonst gegen alles Queere hetzen und Transgender „ausrotten” wollen und sich jetzt mit einmal als Schützer der Vielfalt aufspielen, sind ganz widerwärtige Würstchen. Rechtsextreme und Islamisten hassen Vielfalt. Sie sind zwei Seiten einer Medaille.

Gerade solche Ereignisse erinnern uns daran, wie wichtig Sichtbarkeit, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind. Sie zeigen, warum wir Demonstrationen wie den CSD und die anschließenden Gedenkveranstaltungen und Mahnwachen brauchen: als Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz und dafür, dass jeder Mensch ohne Angst und Ausgrenzung leben und feiern können sollte.

Am Mittwoch hatte ich eine schöne Ablenkung: ich habe einen Kreativ-Workshop für Kinder in der Stadtbibliothek Neuss gegeben. Dazu gibt es bald einen Blogbeitrag, denn es war wirklich großartig!

Freitagstipps Kreativ Workshop

Was noch? Ich war beim Optiker für eine Kontrolluntersuchung und sagt mal bitte, warum oder wann sind Brillengläser soviel teurer geworden? Ich fasse es nicht. Aber was muss das muss.

Ich habe einen Blogbeitrag zum Crop Am Rhein 2026 geschrieben, mit neuen Infos und allen Details zur Anmeldung.

Heute bin ich wieder mit meiner 90jährigen Tante unterwegs und Samstag verbringe ich den Nachmittag mit einer alte Freundin. Und nächste Woche geht’s nach London. Das Leben könnte schlechter sein und ich dachte am Anfang des Beitrags: was schreibe ich überhaupt, mein Leben ist langweilig.

Noch was zum Lachen (kommt ja inzwischen selten genug vor): Neulich auf der Autobahn fiel mir beim vorbeifahren an einem „Achtung Wildwechsel”- Schild wieder ein, dass ich als Kind geglaubt habe, dass da nachts dann voll der Reh-Traffic abgeht, die also in Herden die ganze Nacht die Straßen überqueren. Mein Förstersohn hat sehr gelacht, als ich ihm das erzählt hab.

Was habt ihr als Kind so für komische Vorstellungen von Dingen gehabt, die eigentlich total unspektakulär sind?

Und sonst so?

Ich weiß noch genau, dass ich als Kind Angst vor Krieg hatte. “Der Russe” war eine Angstfigur, der kalte Krieg allgegenwärtig. Was mich damals getröstet hat, war der Gedanke, dass die Menschheit aus der Vergangenheit gelernt hat und so etwas nie wieder passieren würde. Ja ich weiß, das war kindisch naiv. Auch heute mache ich mir Sorgen um die Weltlage. Doch heute mit der bitteren Gewissheit, dass viele nichts aus der Geschichte gelernt haben. Im Gegenteil: Die Machtgier und Skrupellosigkeit nehmen zu, genau wie die Naturkatastrophen.

Es ist nicht so, dass mich das rund um die Uhr beschäftigt oder ständig meine Stimmung runterzieht. Ich bin ein positiv denkender Mensch, voller Dankbarkeit und Wertschätzung dafür, wie gut es mir geht. Doch manchmal fühle ich mich einfach hilflos. Ich weiß, dass ich die Welt nicht allein verändern kann. Aber ich sehe auch in meinem Umfeld, welche Gedankengänge vorherrschen. Ich spüre immer öfter Menschenfeindlichkeit. Diese Entwicklung der Menschheit macht mich stellenweise einfach traurig.

Dann hat nun noch unser aller Merz ein Personalkarussell in Gang gesetzt, das außer Kontrolle zu geraten scheint. Nein, diesem Neuanfang wohnt kein Zauber inne. Nicht mal eine Spur Glanz. Stattdessen wächst sich die Kabinettsumbildung zu einem Konflikt aus, den momentan keiner wirklich gebrauchen kann und sein Job ist in Gefahr. Mehr dazu und pikante Details gibt’s auch in den Freitagstipps.

Es stellt sich immer mehr heraus, dass der internationale Topmanager Merz mit all seinen inhaltlichen Qualitäten und seiner Führungsstärke nie existiert hat. Er war ein herbeifantasierter Wunschtraum all jener, die trotz ihrer CDU-Nähe oder gar CDU-Mitgliedschaft Angela Merkel doof fanden und sich den knallharten Wirtschaftsmann herbeisehnten, der wiederkehrt, um Rache an allem zu üben, wofür Dr. Merkel stand.

Dabei wurde komplett vergessen, dass der junge Fritz nicht ohne Grund scheiterte. Vor allen Dingen an sich selbst. Und dass behauptete Kompetenz und ein Gnadenjob bei einer nationalen Zwischenholding eines internationalen Investmentkonzerns allenfalls einen überbezahlten Lobbyisten ausmachten, aber weder fachliche Kompetenz noch politisches Gespür oder gar Erfahrung in der öffentlichen Verwaltung ersetzen konnten.

Einige Dinge, die die Koalition macht, sind gut. Aber vieles kommt nicht richtig bei den Bürgerinnen und Bürgern an, weil unzureichend kommuniziert wird. Führung ist Kommunikation. Und wer nicht anschlussfähig erklärt, was warum passiert, überlässt die Deutung anderen. Gute Kommunikation schafft Vertrauen, schlechte schafft Unsicherheit und Widerstand. Warum lasst man sich da nicht von Profis helfen? Es könnte so viel einfacher sein.

Der bis zum Anschlag im Hintern von Trump steckende geldgeile FIFA Präsident Infantino will die zukünftigen Fußball-Weltmeisterschaften an den noch geldgeileren Schwiegersohn von Trump verkaufen. Das wird hoffentlich nix, denn die europäischen Verbände haben sofort mit Boykott gedroht. Kann man sich alles nicht ausdenken.

Good News!

Das wurde auch Zeit:  Instagram geht gegen heimliche Aufnahmen vor. Instagram geht stärker gegen heimliche Aufnahmen und belästigende Videos vor. Wer Menschen ohne ihr Wissen filmt und die Aufnahmen veröffentlicht, muss künftig mit der Löschung der Inhalte oder einer Kontosperrung rechnen.

Das finde ich richtig gut, denn es bleibt ja erstmal sehr warm: Hitze in Rom: Kulturstätten bieten kostenlose Abkühlung Rom reagiert auf die Hitzewelle: Kinos, Bibliotheken und Kulturstätten öffnen kostenlos ihre klimatisierten Räume. Die Initiative soll den Menschen Abkühlung verschaffen und zugleich den Zugang zu Kultur erleichtern.

 

Freitagstipps

 

1. Jetzt kann ______________ .

2.  __________ unmöglich.

3. Es macht Spaß _________ .

4. _________ wird mein Highlight der 2. Jahreshälfte.

5. Ich frage mich, _________  .

6. __________ ,das war es  wert.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ___________ , morgen habe ich geplant, _________ und Sonntag möchte ich _________ !

Wenn ihr mitmachen wollt, könnt ihr die Fragen vom Freitagsfüller gerne auf euren Blogs beantworten und im Kommentar verlinken. Oder aber ihr beantwortet direkt hier in den Kommentaren, wenn ihr keinen eigenen Blog habt. Ich freue mich auf eure Antworten oder auf das Stöbern auf euren Blogs, danke für’s Mitmachen beim Freitagsfüller! Und euer Interesse an meinen Freitagstipps, die kommen jetzt. Ich freue mich übrigens auch, wenn ihr meine Freitagstipps durch eure eigenen Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt!

Freitagstipps Steine

Meine Freitagstipps für euch

Freitagstipps zum Gucken

Meine Empfehlung: Am vergangenen Wochenende habe ich die neue vom ZDF und anderen europäischen rechtlich öffentlichen Sendern produzierte Serie „Kabul – Flucht aus der Hölle” geschaut. Der Sechsteiler ist sehr aufwändig und hochwertig produziert und zeigt ein eindrückliches, größtenteils beklemmendes Drama, das grundsätzlich basiert auf den realen Ereignissen in Afghanistan im Jahr 2021. Der Rückzug der NATO Truppen zählt zu den blamabelsten Kapiteln der europäischen und US-amerikanischen Geschichte. Nur noch selten kommt zur Sprache, dass das Desaster auf einen der berüchtigten »Deals« des damaligen und heutigen US-Präsidenten Donald Trump zurückgeht. Im Februar 2020 unterzeichneten Vertreter Trumps und der Taliban einen Vertrag, demzufolge sich die US-Truppen und deren Verbündete bis zum 1. Mai 2021 aus Afghanistan zurückziehen würden.

Man hätte mehr als ein Jahr Zeit gehabt, einen geordneten Abzug vorzubereiten. Dennoch kam es im August 2021 am Flughafen von Kabul zu dramatischen Szenen und tödlichen Tragödien.

Die Stärke der Serie sind die Passagen über die Verzweiflung der von Tod und Verhaftung bedrohten afghanischen Ausreisewilligen und die Ohnmacht der hilfswilligen Botschaftsmitarbeiter und Ordnungskräfte, nicht zuletzt angesichts einer zähen, realitätsfernen und auch zynischen Bürokratie in den jeweiligen Heimatländern. Ein Skandal, der noch immer kein Ende gefunden hat. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Regierung finden sich die Zeilen: “Wir werden freiwillige Bundesaufnahmeprogramme so weit wie möglich beenden (zum Beispiel Afghanistan) und keine neuen Programme auflegen.”

Zur Entspannung habe ich dann so nebenbei “The Forsytes” in der ZDF-Mediathek geschaut. Während ich arbeite oder am Basteltisch sitze, geht sowas Leichtes gut. Es ist eine schöne Neuverfilmung des britischen Klassikers. Liebe und Machtkämpfe in der Bankiersfamilie Forsyte im viktorianischen London, die erste Staffel läuft jetzt in der ZDF Mediathek, und endet mit einem Cliffhanger. Aber eine zweite Staffel ist schon in Produktion.

Und dann, ich hatte schon drauf gewartet, erschien bei Netflix endlich die mit vielen Vorschussloorberen ausgezeichnete Verfilmung „The Bombing of Pan Am 103″. Die Serie basiert auf wahren Begebenheiten: Am 21. Dezember 1988 detonierte an Bord des Fluges Pan Am 103 auf dem Weg von Heathrow zum JFK eine Bombe, ich kann mich noch gut an die Nachrichten erinnern. Das Flugzeug stürzte über dem kleinen schottischen Örtchen Lockerbie ab – 270 Menschen kamen ums Leben, darunter 190 Amerikaner und 43 Briten. Es war die schlimmste Terrorattacke auf britischem Boden und der erste große Angriff auf US-Zivilisten.

Die sechsteilige Miniserie beleuchtet die Untersuchung des Absturzes auf beiden Seiten des Atlantiks sowie die verheerenden Folgen für die kleine Stadt und die Familien der Opfer. Von der anfänglichen Spurensuche in Schottland über Ermittlungen in den USA und Malta bis hin zum Prozess im Camp Zeist im Jahr 2000 – und schließlich bis zur jüngsten Anklage Ende 2022 – erzählt die Dramaserie die wahre Geschichte der Zusammenarbeit zwischen der schottischen Polizei und den US-Strafverfolgungsbehörden sowie den Kampf der Hinterbliebenen um Gerechtigkeit. Es tauchen etliche bekannte Schauspieler*innen in der sehr gut gemachten Serie auf. Ich konnte dabei häufig mein “woher kenne ich die / den nochmal …” Spiel spielen. Einzig irritiert hat mich der Ermittler mit der Playmobil Frisur, wenn ihr die Serie schaut werdet ihr sofort wissen, wen ich meine.

Freitagstipps zum Lesen

Den Podcast von Kommunikations-Trainerin Nicole Staudinger hatte ich euch schon öfter empfohlen, heute ist es mal ein Text von ihrem Blog: Meinung vs. Haltung. Man kann daraus viel mitnehmen.

Wie schmecken eigentlich Mispeln? Habt ihr die schon mal probiert? Und wo bekommt man sie überhaupt?

Und das hier wolltet ihr auch immer schon wissen, seid ehrlich : Was verdient eigentlich ein Kampfpilot bei der Bundeswehr? Ich bewundere diese Pilotinnen und Piloten übrigens sehr, ob Bundeswehr, Navy oder NATO.

Freitagstipps zum Hören

In der Sondersendung des Podcasts Machtwechsel wird die Kabinettsumbildung des Kanzlers auseinandergenommen. Dazu gibt es jede Menge Infos aus den Hinterzimmern der Politik und Insiderwissen. Wirklich sehr aufschlussreich, ich wusste bis dato nicht mal, dass es ein extra  Ministerium für Bürokratie-Abbau gibt und da natürlich auch eine neue Ministzerin, das ist doch irgendwie auch absurd.

Das waren meine Freitagstipps, Gedanken und Geschichten für diese Woche. Vielen Dank für’s Vorbeischauen, wenn ihr bis hierher gelesen habt.

Ich hoffe, es ist etwas Interessantes für euch dabei. Und ich freue mich immer, wenn ihr meine Freitagstipps in den Kommentaren ergänzt.

Habt ein schönes und sonniges Wochenende!

Alles Liebe

Barbara

Basteln Crop Am Rhein Event Grundlagen des Scrapbooking Mini Books Mixed Media Projects Workshops

Jetzt anmelden: Crop Am Rhein 2026, das Kreativ-Event des Jahres!

26. Juli 2026

Es ist wieder soweit, der Crop Am Rhein 2026 steht in den Startlöchern und die offizielle Anmeldung ist bereits geöffnet! Wenn ihr ein Wochenende voller Kreativität, Inspiration, Workshops und netter Begegnungen erleben möchtet, seid ihr bei diesem Event hoch über dem Rhein in Oberwinter genau richtig.

Was ist der Crop Am Rhein?

Der Crop Am Rhein, liebevoll auch CAR genannt, ist ein einzigartiges Kreativ-Wochenende, das sich rund um Scrapbooking, Mixed Media, Papierkunst und kreative Techniken dreht. Seit inzwischen 18  Jahren bringe ich dort gemeinsam mit Gast-Referentinnen und begeisterten Teilnehmerinnen kreative Köpfe aus ganz Deutschland (und darüber hinaus!) zusammen.

Ob Anfängerin oder erfahrene Scrapbookerin – beim Crop Am Rhein 2026  ist jeder willkommen, der Lust auf ein Wochenende voller neuer Ideen, hochwertige Workshops und Gemeinschaft hat.Der CAR ist eine Mischung aus kreativem Klassentreffen, Wellness Wochenende und Mädelstrip. Dieses Event ist immer mein persönliches Workshop-Highlight des Jahres.

Die Zeit der Vorbereitungen ist für mich persönlich immer aufregend und manchmal auch etwas stressig, aber all das ist vergessen, wenn ich den Berg hoch zum Hotel Haus Oberwinter fahre, dann bleibt der Rest der Welt unten. Dann geht es nur um Spaß miteinander haben, Freundinnen treffen, neue Freundschaften knüpfen, kreativ sein, und tolle Workshops genießen.

Und der Blick auf den Rhein aus dem Wintergarten des Hotels, in dem die Workshops stattfinden, ist einfach immer wieder traumhaft.

Crop Am Rhein 2025 Aussicht Workshopraum

Vor einiger Zeit hatte ich hier auf dem Blog bereits einiges über den Crop Am Rhein 2026 und die diesjährige Gast-Referentin Kathleen Schmelz erzählt. Unsere Workshops sind gerade in der Phase der praktischen Umsetzung vieler kreativer Ideen.

Bei den Vorbereitungen gab es erstmal einen großen Schreckmoment. Die Bestellungen des Materials für meine eigenen Workshops habe ich größtenteils schon erhalten, aber es ist immer wieder eine Überraschung, was dann tatsächlich im Paket ist. Ich bestelle ja für diese Workshops viele Produkte bei meinem Großhändler in den USA. Leider ist denen vor einigen Wochen das komplette Lagerhaus abgebrannt, eine Katastrophe für viele Händler weltweit! Und bis auf weiteres ruht das Business, niemand weiß, wie lange.

Zum Glück hatte ich zu dem Zeitpunkt einen Teil des für meine Workshops bestellten Materials erhalten, da ich bereits im Frühjahr eine Bestellung für den Crop Am Rhein 2026 aufgegeben hatte.

Sind das nicht wunderbare Farben?

Crop Am Rhein 2026 Workshop Material

Crop Am Rhein 2026 Workshop Material

Einige kleine Sneaks zu meinen eigenen Workshops kann ich euch bereits zeigen.  Im Minibook Workshop werden wir ein interessantes Gate Fold Album mit raffinierten Details und zusätzlich selbstgestalteten Papieren werkeln. Das Album bietet Platz für viele Fotos in unterschiedlichen Größen und hat den Vorteil, dass ihr auch nachträglich zuhause nach Belieben noch zusätzliche Seiten und Fotos einfügen könnt.

Es ist zum Beispiel perfekt als Urlaubsalbum geeignet, ich werde Bilder eines Städtetrips füllen. Aber natürlich könnt ihr das Thema für euer Minibook beliebig wählen.

Ich habe zusätzlich noch einiges aus den neuen Kollektionen von Tim Holtz bestellt, die passen perfekt und sind so vielseitig auch für kleine Details einsetzbar.

Crop Am Rhein 2026 Workshop Sneaks

Crop Am Rhein 2026 Minibook Workshop

Crop Am Rhein 2026 Workshop SneakDer Layout Workshop hat den Schwerpunkt interaktive Elemente. Und superschöne ganz neue Alphas von Natsus Creations, die wir im Workshop noch besonders passend bearbeiten. Vicky und ich haben diese Idee zusammen ausgetüftelt, weil es kaum noch schöne Buchstaben-Sticker gibt.

Buchstaben Crop Am Rhein 2026

Crop Am Rhein 2026 WorkshopUnd es gibt als Special Edition noch gant besondere Goodies!

Crop Am Rhein 2026 Goodies

Ich muss für meine Ideen dazu allerdings jetzt noch alles mögliche bei anderen Händlern bestellen, das ist leider sehr zeitaufwändig und umständlich, da wie gesagt mein “normaler” Großhändler ausfällt. Aber es wird schon alles klappen

Inspiriert für beide Workshops wurde ich durch die zu der Papierkollektion von Arden Creative passenden Farben und Pigmentpulver. Das eröffnet so viele Möglichkeiten! Ich mag es ja immer passend.

Wir arbeiten in meinen Workshops auch mit den neuen Stanzschablonen von Sizzix / Seth Apter, mit Schablonen auf der Gelli Plate und mit im Materialkit enthaltenen Seth Apter Stempeln und Washi Tape und und und …, lasst euch überraschen.

Wie immer lassen meine Vorschläge auch Platz für eure eigene Gestaltung, Farben und Vorlieben, entsprechend eurer eigenen Fotos.

Als besonderes Goodie verpacke ich das Material für meine Workshops wieder in schöne und praktische Aufbewahrungstaschen von Simple Stories. Und ich plane wie immer auch einen kleinen Zusatzworkshop am Freitagabend, mit Schwerpunkt Mixed Media, raus aus der Komfortzone ist da ja immer mein Motto. Dazu gibt es für meine Newsletter Abonnenten bals Infos, wenn ich einen Überblick zum Material habe.

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